Bloody Beach kommen aus Norwegen und teilen mit den Funk-Pop-Helden von Kakkmaddafakka zwei Vorlieben: auf der Bühne die Rollen zu wechseln und auf Vorgaben und Genrebegrenzungen einen feuchten Kehricht zu geben. Die Musik des Quartetts basiert auf straightem Indie-Rock, dazu wird gemischt was den Jungs einfällt. Ein wenig Surfmucke? Ja, die klingt mehr als durch. Eine Prise Pop dazu? Gerne, und nicht zu knapp. Einen Schuss Blues? Ja, warum nicht, nennen wir den Song einfach „Gonzo Blues“,
... weiter lesenobwohl er musikalisch nichts mit Delta und Chicago zu tun hat. Andere Titel lauten „Bonanza“ oder „Quembo Que?“ und sind weder Western noch was auch immer, sondern laut Aussage der Band „some danceable songs – perfect for making beautiful babies, drinking vodka or simply speeding with your moped!“ Wahrhaft prächtige Dinge, die man zu dieser guten Musik machen sollte. Die Dubster aus Skandinavien haben sich in ihrer Heimat und Großbritannien schon eine feste Fanbasis etabliert, haben dieses Jahr in Austin bei der SXSW einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen und verstehen es nicht zuletzt dank eines veritablen Frontmanns, auf der Bühne Feste zu feiern. Bloody Beach hat auch eine eigene Piratenradiostation, auf der Musik aus aller Welt gespielt wird und einem die Einflüsse auf die Band plötzlich klarer werden (wer möchte, kann einige der Übertragungen im Netz nachhören). Eine Debütplatte ist in der Produktion und soll demnächst erscheinen. Und im Sommer wird es dann Zeit, auf eine kleine Headliner-Tour zu gehen, um auch bei uns den fröhlichen Indie-Surf-Rock live zu präsentieren.
Freitag: 24.08.2012
Uhrzeit: 23.45 Uhr
Magnet Club
Falckensteinstr. 48
10997 Berlin
Stehplatz